Schulprofil NMS3

I. Sozialisationsfaktoren

Organisationsstruktur

Die Schule Hainburger Straße 40 im 3. Bezirk engagiert sich seit 2003 im Projekt KMS (vertikale Kooperation mit dem bfi Margarethenstraße) , seit dem Schuljahr 2012/13 ist sie NMS.

Im laufenden Schuljahr 2019/20 unterrichten in 9 Klassen, davon 4 Integrationsklassen, 29 LehrerInnen und ein Leiter.

SchülerInnen/Eltern

Die SchülerInnenpopulation der NMS Hainburger Straße ist sowohl in soziokultureller als auch ökonomischer Hinsicht sehr vielfältig, ein Abbild der Situation im 3.Bezirk.

Die Zahl der SchülerInnen mit einer anderen Muttersprache als Deutsch liegt der Wohnumgebung entsprechend hoch, in diesem Schuljahr bei rund 85 Prozent.

LehrerInnen

Die Altersstruktur der derzeit 28 Unterrichtenden, davon 4 SonderschullehrerInnen ( SPZ Petrusgasse ), erscheint ausgeglichen, vom frühesten LehrerIn-Geburtsjahr 1954 bis zum spätesten 1992.

Die Fortbildungswilligkeit des Lehrkörpers ist hoch. Auch die Teilnahme an Projekten wie KMS, NMS und die Integration ( Klassen) fordern die LehrerInnen in besonderem Maße: Teamteaching wurde ebenso gelernt, wie die innere Differenzierung weiterentwickelt. Außer den bereits oben erwähnten vielfältig Qualifizierten finden sich eine SchülerInnenberaterin sowie mehrere LehrerInnen mit spezieller Zusatzausbildung (AusländerInnenpädagogik, Medien,...).

Gemäß der Intentionen des Projekts KMS (auslaufend) unterrichtet an der NMS Hainburger Straße ein BHS-Lehrer.

Die Schule leitet seit 2003 Reinhard Hartl.

Schulisches Umfeld

Die Schule liegt in der Hainburger Straße, an der Ecke zur Apostelgasse, mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen durch die U3 (Station Kardinal Nagl Platz) und durch die Linien 74A und 79A.

In unmittelbarer Nähe findet sich die private NMS St. Franziskus (Erdbergstraße), etwas weiter entfernt die pNMS Komensky, die MNMS Dietrichgasse, die NMS Hörnesgasse, das BORG Landstraße und das BRG Hagenmüllergasse.

Bauliche Gegebenheiten

Angesichts der SchülerInnenströme der letzten Jahre platzt das Gebäude des Jahres 1890 aus allen Nähten. Den Bedürfnissen des modernen Schulbetriebes mit 4 Integrationsklassen, Offenem Lernen, Freiarbeit, etc. stehen fehlende baulichen Gegebenheiten gegenüber.
Zusätzliche Räume für die Integration, den Sprachunterricht oder auch Verwaltung von Lehrmaterial sind in geringem Ausmaß vorhanden.

Seit dem Schuljahr 2007/08 gibt es im Schulhaus „TRIANGL“ , eine Beratungsstelle für SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen.

Das Gebäude in der Hainburger Straße bietet:

  • Eine im Schuljahr 2013 fertig gestellte Zentralgarderobe

  • 2 Turnsäle

  • eine Küche mit Esszimmer

  • einen Physik/Chemiesaal, dessen Renovierung im Dezember 2006 abgeschlossen wurde

  • eine Bibliothek

  • einen EDV-Raum

  • zwei technische und einen textilen Werkräume

  • ein Arztzimmer und

  • ein LehrerInnenzimmer nebst Direktion

II. Angaben zur pädagogischen Position

"Schule als sozialer Lebens- und Erfahrungsraum".

  • Ziel ist es, SchülerInnen zu selbstständigem, -tätigem und zielerreichendem Lernen zu führen, Selbstwertgefühl und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken, in kooperativen Sozialformen zu lernen, handlungsorientiert, entdeckend und selbstbestimmt.

    Dieser pädagogischen Maxime entspricht die Schule in der Hainburger Straße seit Jahren in vielfältiger Weise:

  • Seit mehr als zehn Jahren liegt der standortspezifische Schwerpunkt der Schule auf produktorientiertem Gestalten. Dies fördert Kreativität und die SchülerInnen erleben Erfolg abseits der rein kognitiven Anforderungen.

  • Seit Jahren thematisiert und forciert die Schule Offenes Lernen in den verschiedensten Ausformungen.

  • SchülerInnenzentrierte Unterrichtsmethoden und reformpädagogische Ideen waren und sind ein großes Anliegen der LehrerInnenschaft.

  • 1997/98 starteten die ersten Integrationsklassen an der Schule. Die Zahl der I-Klassen und die Zahl der I-Kinder sind seither stetig gewachsen und erforderten ständiges Lernen der LehrerInnenschaft.

  • 1998 – 2006 war die Schule im Schulversuch Mittelschule.

  • Seit 2003 arbeitet die Schule im Projekt KMS mit. Die Ziele dieses Versuchs fordern Teamteaching von hoher Qualität, fächerübergreifenden und themenzentrierten Unterricht und stabile Jahrgangsteams. Hinzu kommen außerdem alternative Formen der Leistungsbeurteilung und intensive Auseinandersetzung mit der Frage der Binnendifferenzierung, wie überdurchschnittlich viel Engagement und Arbeitseinsatz der Lehrenden.

  • Seit dem Schuljahr 2012/13 arbeitet die Schule Hainburger Straße nach den Vorgaben des Projekts „Neue Mittelschule".

  • Mit dem Schuljahr 2015/16 wird der Vollumbau zur „Neuen Mittelschule“ abgeschlossen sein.

  • Seit 2001 beteiligt sich die KMS/MS Hainburger Straße am WHO Projekt "Gesunde Schule".

  • Seit dem Schuljahr 2003/04 ist die MS Hainburger Straße Kooperative Mittelschule mit vertikaler Kooperation mit der HAK/HAS des BFI zusammen.

  • AusländerInnenpädagogik muss an der Schule einen hohen Stellenwert haben, die Bedürfnisse der 85 % bilingualen SchülerInnen verdienen besondere Beachtung.

  • Mit dem Schuljahr 2010/11 arbeitet die NMS Hainburger Straße am österreichweiten Projekt „PLUS“ zur Suchtprävention mit.

III. SchulpartnerInnenschaft

Klassen- wie Schulforum, die Zusammenarbeit der Direktion und der LehrerInnenschaft mit dem Elternverein funktionieren.

Im Projekt "Gesunde Schule" gelang die Zusammenarbeit aller SchulpartnerInnen.

 IV. Zukunftsperspektiven

Weiterhin sollen die dynamischen Fähigkeiten und selbstständigen Lernprozesse der SchülerInnen gefördert werden.
Sinnvoll erscheint deshalb die Entwicklung eines schulinternen innovativen Förderkonzepts und die Bereitstellung von Förderressourcen für alle Begabungsausprägungen.

Nach oben